2013 Bahnhofareal Arth-Goldau

Studienauftrag Bebauungs- und Nutzungskonzept Bahnhofareal Arth-Goldau

Auftraggeber: Gemeinde Arth
Auftragsart: Studienauftrag 2013, 1. Preis
Architekten: Arge OS+MB Architeken
Landschaftsarchitekten: Mettler Landschafts-
architekten

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Visualisierungen des neuen Bahnhofplatzes.
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Visualisierung des neuen Bahnhofplatzes.
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Oben: Übersicht, unten Schnitt durch den neuen Bahnhofplatz Arth Goldau.
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Der neue Bahnhofplatz entwickelt sich zum grossen Freiraum. Entlang der Güterstrasse, parallel zu den Gleisen, ist die städtische Erweiterung mit Wohnhäusern vorgesehen.
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Übersicht und Schnitt; Wohnhäuser entlang der Güterstrasse.

Verkehrsingenieure: Strittmatter + Partner AG
Projektverfasser: Armin Meier, dipl. Ing. FH SIA Raumplanung
Edna Tiedemann, dipl. Ing. Architektur/Stadtplanung
Mitarbeit: Adrian Stucki, dipl. Ing. Architektur/Stadtplanung
Projektverfasser Landschaftsarchitektur: Rita Mettler, Landschaftsarchitektin HTL
Marek Langner, dipl. Ing. Landschaftsarchitekt

Bahnhofplatz und Freiräume

Der Ort Arth Goldau befindet sich an zentraler Lage der Ortschaft Goldau. Die Gleisanlage trennt die Ortschaft in einen südlichen und nördlichen Teil. Der Bahnhofplatz wird als grosszügiger einheitlicher Platz gestaltet und bildet damit die städtebauliche Adresse des Bahnhof-Umfeldes. Er verknüpft die Freiräume miteinander und wird zur öffentlichen Begegnungszone.

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Der neue Bahnhofplatz, mit dem in alle Richtungen weisenden Fugenbild des hellen Betons und dessen leichte Farbnuancen der einzelnen Segmente, lassen den Platz frei gestaltet erscheinen. Bäume und unterschiedliche Aufenthaltsmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. Die Bus-Haltekanten werden in den Belag integriert. Die heterogenen Ansprüche von Verkehrskonzept und Gestaltung werden gleichwertig behandelt. Kurze Wege, eine optimale Orientierung und logisch platzierte Aufenthaltsbereiche, bedingen das Funktionieren des Platzes.
Im östlichen Bereich frei von motorisiertem Individualverkehr, kann sich der Platz als solchen entwickeln. Es verkehren ausschliesslich nur öffentliche Transportmittel. Parkplätze werden zusammengefasst und nur im südlichen Bereich angeordnet.

Südliches Bahnhofareal: Stadtentwicklung entlang der Güterstrasse

Im Zuge der Arealentwicklungen gewinnt die Güterstrasse sowohl als Erschliessungsstrasse als auch als öffentlicher Raum neu an Bedeutung. Als Pendant zum Bahnhof entsteht an der Güterstrasse eine urbane Kante mit Neubauten. Der gleisparallelen Bebauung wird ein grosszügiger grüner Bewegungsbereich vorgelagert. Die Neupflanzung von grosskronigen Baumgruppen gliedert den neuen Strassenraum und die Hofflächen. Die Neugestaltung reagiert auf die landschaftlichen Besonderheiten. Besonders im südlichen Bahnhofgebiet wird diese hervorgehoben und zu attraktiven Freiräumen gestaltet.

(Text-Kurzfassung) April 2013

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